
Warum Ihre Infrarotheizer ständig kaputtgehen – und wie man das behebt
Falls Sie bereits Infrarotheizer in großen Industrieräumen installiert haben, kennen Sie das Problem. Anfangs sieht alles in Ordnung aus. Doch nach einigen Monaten funktioniert plötzlich einer der Heizer nicht mehr. Man klettert die Leiter hinauf, überprüft die Verkabelung – und findet den Übeltäter: die Leitungen selbst.
Das Problem ist folgendes: Die meisten Standardheizer werden mit einfachen Verbindungsstellen oder billigem Kleber zusammengebaut. In einer Umgebung mit hohen Temperaturen reicht das natürlich nicht aus. Die Heizer müssen ständige Temperaturschwankungen aushalten – das führt dazu, dass die billigen Isoliermaterialien reißen und die Verbindungen schwinden. Dadurch kann Feuchtigkeit eindringen – und schon entsteht ein Kurzschluss.
Die eigentlichen Herausforderungen bei hohen Temperaturen
Man sollte sich darüber im Klaren sein, wo die Elektrodrähte eigentlich in den Quarz- oder Keramikkörper eingeführt werden. An dieser Stelle entsteht im Grunde eine Art Wärmeableiter. Metall und Keramik dehnen sich bei hohen Temperaturen nicht im selben Maße aus. Wenn das Dichtmittel dieser Belastungen nicht standhalten kann, entsteht eine winzige Lücke. Dann beginnt die Oxidation – und bald darauf brennen die Drähte aus.
Wir gehen anders vor. Anstatt die Teile einfach nur zusammenzukleben, verwenden wir einen mehrstufigen Vakuumverriegelungsprozess. Wir nutzen hochwertiges Silikon oder spezielle Glasfaserdichtungen, die chemisch mit dem Gehäuse verbunden werden. Dadurch entsteht eine dichte, gasdichte Barriere. Dadurch bleibt das Halogengas im Inneren des Geräts – und Schmutz sowie Staub können nicht eindringen.
Verlassen Sie sich nicht auf Hitzeverformungsbänder
Viele Betriebe verwenden Hitzeverformungsbänder, um die Verbindungen abzudichten. Doch das ist eigentlich nur eine Art Abdeckung – wie ein Pflaster auf einer lecken Stelle. Unser OEM-Prozess integriert die Leitungen direkt in die Struktur des Gehäuses. Dadurch entsteht keine Lücke, in der sich Kohlenstoff bilden kann.
Das Ergebnis? Eine Verbindung, die auch nach 1.000 Stunden Nutzung noch funktioniert. In Gebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit konnte diese Methode die Anzahl der Kurzschlüsse um fast 80 % reduzieren. Die Verbindungen halten einfach länger.
Ein kleiner Tipp für die Installation
Es gibt jedoch einen Kompromiss: Da die Dichtung so stark ist, sind die Leitungen etwas steifer. Biegen Sie die Drähte nicht zu stark. Wenn Sie die Drähte zu nahe an der Dichtstelle biegen, könnte das Gehäuse zerbrechen. Stellen Sie sicher, dass die Drähte eine natürliche, sanfte Krümmung haben – dadurch entsteht kein mechanischer Stress auf der Dichtstelle. So sind die Verbindungen langfristig stabil.